Reisebericht Blue Star Dive Resort Bohol

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Einleitung

Hallo liebe Taucher, Schnorchler und Sonnenanbeter,

wir waren schon mehrfach im Urlaubsparadies Insel Bohol Philippinen. Für unsere Reise Februar/ März 2012 hatten wir uns ein sehr schönes Resort, das Blue Star Dive & Resort in Ipo Candabong/ Anda ausgewählt. Eine tolle Anlage – wir waren bei Anreise begeistert! Wir hatten diesen Aufenthalt schon im Herbst 2011 mit Vollpension und Transfer Flughafen - Resort – Flughafen gebucht und bezahlt. Die Preise waren angemessen, wir konnten sogar Skonto ziehen – also alles ok.

Bei der Anreise stellte sich heraus, dass seit Anfang 2012 neue Betreiber (Pächter) das Resort betreiben: The Partners of Dive & Adventure Philippines mit Namen Patrick Ritter, gebürtig Garmisch-Partenkirchen, Jerrianne Mae Templo, Christian Diggi Asch, gebürtig in Garmisch- Partenkirchen und Valerie Asch. Die neuen Betreiber haben die Preise für Ausflüge, Getränke, Massagen usw. teilweise drastisch erhöht, sodass wir unsere Umsätze überwiegend außerhalb des Resorts tätigten.

Wir fühlten uns ständig beobachtet: „Wo geht Ihr hin?“ Außerdem hatten wir den Eindruck, dass uns Mitarbeiter außerhalb des Resorts beobachteten. Wir scherzten einfach darüber: „Wir haben Freigang!“ oder „Heute wieder UE (Unerlaubtes Entfernen)!“ Zusätzlich sagte Diggi Asch: „Ich kann sehen, was Ihr im Internet macht!“ Bekannten von früheren Jahren, die uns besuchen wollten, wurde der Zutritt verwehrt. Hatten die neuen Betreiber Angst vor Infos ?

Tauchen war OK, Ausrüstung war unsere eigene – am Hausriff oft Strömung – keine Großfische - viel für Makrofreunde!

Das Resort

Im Resort wurde in den 3 Wochen nicht viel instand gesetzt. Eine Pflege konnten wir während unserer Urlaubszeit nicht beobachten. Die Swimmingpoolbeleuchtung war nach 3 Wochen immer noch defekt. Die Überlaufrinne am Pool war durch die Sonne spröde geworden, so dass mehrere Gäste durchbrachen und sich verletzten. Alle teilweise defekten Sonnenschirme am Pool (2 Stück) gaben nach 3 Wochen ihren Geist ganz auf. Das Geschirr und Besteck war knapp bemessen – wir mussten oft auf gespültes Geschirr und Besteck warten. (Übrigens meine Oma hat mehr im Schrank.) Einige Kaffeetassen waren sogar ausgeschlagen.

Der Umgang mit Mitarbeitern, insbesondere Frauen, erinnerte uns an Zeiten der Kolonialherrschaft. In diesem Zusammenhang schämten wir uns oft auch Deutsche zu sein.

Hervorzuheben ist das Bemühen der Bedienung, der Küche, der Köchin, um aus dem Zugeteilten etwas Vernünftiges zuzubereiten.

Wir hatten den Eindruck, dass die Betreiber ständig finanziell total am Limit waren.

1. Hammer

Dem General Manager Patrick Ritter, wurde nach Erstellen der Abschlussrechnung für den Zusatzumsatz vermutlich erst richtig klar, was er mit seiner Hochpreispolitik erreicht hatte. (Gesamtumsatz in den 3 Wochen für 2 Personen ca. 70 Euro)

Nach Zahlung der Rechnung waren Kaffee und Tee – stand uns Vollpensionszahlern für alle Mahlzeiten zu – plötzlich vom Büffet verschwunden.

Bei vernünftigen Preisen hätten wir den Umsatz nicht außerhalb des Resorts, sondern im Blue Star gelassen, und man hätte an uns zusätzlich gut verdient.

Am letzten Tag vor der Abreise wurden wir vermutlich gezielt bestohlen!

Unsere Geldtaschen, die die ganze Zeit im Tresor im Office lagen, mussten wir am letzten Tag mit aufs Zimmer nehmen, da die Abreise am nächsten Morgen früh noch weit vor Öffnung des Office war. Übrigens das Resort wird durch einen bewaffneten Wachschutz gesichert!

Wie uns vom Betreiber Diggi Asch gesagt wurde, haben nur die vier Betreiber 24 Stunden Zugang zum Tresor und die Mitarbeiterin im Office für die Zeit, in der das Office geöffnet hat. Das Wissen über den genauen Inhalt der Geldtaschen war daraus folgernd also nur diesen Personen möglich. Wir haben den Verdacht, dass bei uns gezielt eingebrochen wurde und aus einer Geldtasche, welche ein kleines Versteckfach enthält, die nicht unerhebliche Notreserve gestohlen wurde. Das Zeitfenster könnte so gewählt worden sein, dass wir den Diebstahl möglichst erst nach Abreise z.B. an Fähre,Flughafen oder in Hongkong merken sollten.

Wir haben nach dem Entdecken des Diebstahls sofort den General Manager Patrick Ritter informiert und ihn aufgefordert, die Polizei zu rufen. Dieses tat er nach mehrmaliger Aufforderung.

2. Hammer

Der General Manager Patrick Ritter schrie uns unter Zeugen an: „Das geschieht Euch ganz recht, mit Tausend Euro herumzulaufen und für 60 Euro Umsatz zu machen!“

Er flippte regelrecht aus und schrie weiter: „Wenn Ihr nicht sofort die Schnauze haltet, setze ich Euch vor die Tür, und Ihr könnt sehen wie Ihr den Flieger bekommt!“

Wir fühlten uns beleidigt, genötigt und bedroht. Im Nachhinein stellten wir uns die Frage, woher er wusste, dass wir 1000 Euro in der Geldtasche hatten.

Diggi Asch bekleidete uns aufs Polizeirevier nach Anda, warum auch immer? Wir waren uns zu diesem Zeitpunkt völlig unsicher, wie lang die Anzeigenaufnahme dauert. Hätten wir die Fähre verpasst, wäre auch das Flugzeug weg gewesen, und wir hätten ein richtiges Problem gehabt.

3. Hammer

Für den bereits bezahlten Transfer zur Fähre wurde uns für 8 Personen plus jede Menge Tauchgepäck nur ein Kleinbus, in den nur 5 Personen passten, gestellt – 3 Personen blieben mit ihrem Gepäck erst mal stehen. Erst nach mehreren Telefonaten und der Vermittlung durch ortsansässige Bekannte kam Diggi Asch mit seinem Auto, um die restlichen 3 im letzten Moment zur Fähre zu fahren. Die Gebühren für das Gepäck für die Fähre waren ebenfalls nicht bezahlt. Wir konnten Diggi Asch gerade noch greifen, das zu zahlen. Diese Kosten hätte man sich wahrscheinlich auch gern noch gespart, obwohl wir den vollen Transfer Flughafen -Resort hin und zurück schon lange vor Antritt der Reise bezahlt hatten. Zwei aus unserer Gruppe, die einen Tag vor uns abreisten, hatten da weniger Glück und mussten das Geld für das Gepäck an der Fähre selber aufbringen, obwohl sie natürlich auch wie wir den Transfer im Voraus bezahlt hatten.

Schlusswort

Wir bezweifeln stark, ob dieser Umgang mit Gästen zu einem langfristigen Erfolg führen wird. Der Markt wird das regeln.

Wir hoffen unser Reisebericht über unseren Urlaub im Blue Star Resort in Ipo Candabong/ Anda Insel Bohol Philippinen unter den derzeitigen Betreibern General Manager Patrick Ritter und seinen Mitbetreibern Jerrianne Mae Templo, Christian Diggi Asch und Valerie Asch ist Tauch- freunden und anderen Bohol – Urlaubern hilfreich bei ihrer Urlaubsplanung.

Michael, Inge und Lars

Anmerkung

Nach unserer Rückkehr nach Deutschland stellten wir Strafanzeige gegen: Patrick Ritter, Jerrianne Mae Templo, Christian Diggi Asch und Valerie Asch.